Januar 19th, 2010 Dennis
Wie bereits bekannt besitze ich ja das Dell Studio 15. Bin soweit auch zufrieden, bis auf ein paar Mängel und nutze es sorgenlos mit Windows 7. Bis dahin eigentlich auch keine Probleme bis auf dass die Lautstärketaste mal ganz gerne nach dem Aufklappen selbstständig macht. Kann man aber verkraften.
Was mich mehr störte ist dass der Akku seinen Geist nach einem Jahr aufgegeben hat. Ich meine offiziell gibt es ja den Memory Effekt nicht mehr, dann sollte es ja egal sein ob das Notebook am Strom ist oder nicht. Er lädt ja dann nicht weiter wenn er voll ist.
Aufjedenfall begrüßte mich Windows 7 eines schönen Tages mit folgender Meldung:
"Consider replacing your Battery"
Oh, wait, what?
Ergänzend fügt Windows 7 hinzu:
"There is a problem with your battery, so your computer might shut down suddenly"
Na wunderbar, das also für einen ein Jahr alten Akku. Ich dachte mir dass es nicht ganz so richtig ist und hatte den Hoffnungsschimmer dass Dell mir den Austauscht. Ich trat also mit dem Support in Kontakt und beschrieb mein Problem. Es gab sogar innerhalb von 24 Stunden eine Antwort:
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Dezember 1st, 2009 Dennis
Ein LVM sollte jedem Linux Administator bekannt sein für alle anderen ein kurzer Auszug aus dem Wikipedia Beitrag
Der Logical Volume Manager (LVM) ist eine hauptsächlich im Unix- und Linux-Umfeld verbreitete Abstraktionsebene zwischen Festplatten und Dateisystemen. Sowohl der Name LVM als auch die Linux-Implementierung haben ihren Ursprung bei HP-UX und sind von diesem abgeleitet. Der Ausdruck Manager ist leicht irreführend denn der Logical Volume Manager besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten: einer Verwaltungsebene (dem Manager) mit CLI und/oder GUI, sowie einem in den Betriebssystemkern integrierten Treiber, welcher die eigentliche Implementierung realisiert. Der LVM fasst Festplatten bzw. Partitionen (Physical Volume, PV) zu einem Pool (Volume Group, VG) zusammen, aus dem dynamisch "Partitionen" (die Logical Volumes, LV) angefordert werden können. Auf diesen Logical Volumes werden die Dateisysteme angelegt. Unter Windows entspricht dies in etwa den »Dynamischen Datenträgern« die bei aktuellen Microsoft Windows Versionen verfügbar sind.
Neu und erst seit LVM2 dabei ist die Option zum Mirrorn eines LVM. Also werden 2 Physikalische LVM Partitionen gespiegelt. Hört sich schwer an, ist es aber nicht. Ich gehe davon aus das ihr 2 ungefähr gleich große verschiedene Partitionen habt. Wenn dies der Fall ist kann es auch schon los gehen:
Zuerst natürlich lvm instalieren. Dazu:
[code lang="bash"]
aptitude install lvm2
[/code]
Danach leeren wir den LVM Cache und erstellen die Konfigurationsdateien:
[code lang="bash"]
vgscan -v
[/code]
Dann erstellen wir die 2 Physikalischen LVM Container:
[code lang="bash"]
pvcreate /dev/sda2
pvcreate /dev/sdb2
[/code]
(sda2/sdb2 natürlich anpassen – eure Festplatten findet ihr mit cat/proc/partitions)
Anschließend muss eine Volume Group für die Partition erstellt werden:
[code lang="bash"]
vgcreate Mirror /dev/sda2 /dev/sdb2
[/code]
(Mirror könnt ihr frei wählen, ist nur die Group Bezeichnung)
Ihr könnt natürlich auch beliebig viele weitere Partitionen hinzunehmen.
Soweit alles wie immer aber,JETZT, kommt der spannende Teil!
[code lang="bash"]
lvcreate --corelog -n Debmirror -L 500GB -m 1 Mirror
[/code]
MIt –Corelog gibt man das er die Logs Intern speichert.
-n DebMirror ist die Bezeichnung der Zukünftigen Logischen LVM Partition, also frei wählbar.
und -L 500GB gibt die größe des Raids an. Da es ein Raid 1 ist also die Hälfte des Verfügbaren der Volume Group.
-m 1 gibt das RAID Level an. In dem Fall "1"
Mirror steht für die Bezeichnung der Volume Group.
danach gibt man dem ganzen noch ein Dateisystem mit:
[code lang="bash"]
mkfs.ext3 /media/Mirror/Debmirror
[/code]
Jetzt hat man das gespiegelte LVM fertig und ist bereis nutzbar. Jedoch ist es noch nicht sondelrich performant weil er die Partitionen erst kopiert. Den Status kann man sich unter:
[code lang="bash"]
mirror:/var/log# lvs
LV VG Attr LSize Origin Snap% Move Log Copy% Convert
Debmirror Mirror mwi-ao 500.00G 79.68
[/code]
Super! Geschafft!
Eigentlich eine sehr einfach Möglichkeit um eine Art Softwareraid zu erstellen. Die Vorteile des einfachen Verkleinern und vergrößern des Containers liegen auf der Hand. Ich mag es!
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Dezember 1st, 2009 Dennis
Nur mal kurz so am Rande notieren, ich habe ein Projekt wo ich am Ende eine gleiche Reihenfolge von Zeilen hatte. Also 1,2,3,4,5,etc.
Jetzt ist es aus unbeschreiblichen Gründen ziemlich schwer und nervig sich da selber irgendwie ein mit Copy & Paste abzubrechen. Also bisschen gegooglet, gefragt und siehe da: Linux/Ubuntu/Debian hat ein kleines Programm was sich "Shuf" nennt. Super!
Also habe ich meine Datei like:
1
2
3
4
5
und danach kommt:
[code lang="bash"]
dennis@wtfpandaclub:~$ shuf test
1
4
5
2
3
[/code]
Wunderbar, natürlich ist es mit einer 5 Zeiligen Sache nicht soooo sinnvoll aber sobald es in den 2 Stelligen Bereich geht ist sowas absolut traumhaft!
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November 30th, 2009 Dennis

Ohgott, wie gut ist das? Haha! Nerdalism at the best!
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November 29th, 2009 Dennis
Der heutige Trend in Twitter:

SUPER!
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November 26th, 2009 Dennis
Heute war ich mal auf etwas für mich vollkommen neuem. Ein Convention Camp. Kurz gesagt die Szene der Blogger und Twitterer trifft sich und unterhält, diskutiert und präsentiert über die neusten Trends im Internet. Für den außenstehenden bestimmt ein Treffen der extrovertierten, Hemd tragenden Nerds. Ich ging mit keinerlei Erwartung an die Sache. Wusste komplett gar nix weiter drüber als das was auf der Seite stand und die neugierige Frage von Sven ob ich denn auch komme. Dann wurde es ernst und der eigentliche Trip an dem heutigen Tag wurde leider abgesagt – soll aber nachgeholt werden. Also, ein freier Tag und ich begab mich ins Ungewisse. Ich meldete mich – Gott sei dank kostenfrei – an und verfolgte das geschehen auf Twitter. 1000 Leute sollen kommen und immerhin 950 waren es. Als Location kam das Convention Center auf dem Expo Gelände was ja schon mal echt als Austragungsort so eines Treffens durchaus riesig ist. Aber nun gut, ich vertraute in die Veranstalter.
Nachdem ich angekommen war und den Check-In gut überstanden hatte, stellte ich mich ein bisschen an den Rand, nahm ein kostenloses(!) Glas Cola und beobachtete die ankommenden Menschen. Alle durchweg meist mit Sakko, karriertes Hemd und die Damen mit Rock und Bluse. Brillen waren auch vergleichsmäßig häufig vertreten und ich fühlte mich angekommen und in dem bestätigte was ich erwartet hatte. Was ich ja tendenziell schonmal nichts schlimmes ist.
Nach kurzer Zeit dann traf man die ersten bekannten Gesichter und ging zusamm in die Opening Keynote. Wo man kurz in die Materie weiter eingeführt wurde.
Als der Moderator fragte ob jemand einen Vortrag halten wolle erinnerte ich mich an die Peinliche Situation aus der Schulzeit wo sich anfangs niemand gemeldet hatte. Heute war es anders. Manche Leute sprangen schon fast auf um sich zu melden. Ich war überrascht – positiv.
Nach der etwas lang gezogenen Eröffnungsshow war ich auf den ersten Vortrag mit Stowe Boyd gespannt. Ein Referent der einfach über die Entwicklung und die Zukunft im Web sprechen wollte. War recht interessant und er hatte ein ausgesprochen hübsches Folien Design. Aber am Ende war es – für mich zumindest – der absolute Informationsoverkill. Er sprach vor allem von seinem Liebling: Tumblr.
Kurz zu seiner Person:
Stowe Boyd, Web 2.0 Evangelist, ist weltweit tätig als Berater, Blogger, Keynote Speaker, Fürsprecher und Präger der Begriffe "Social Tools" bzw. "Social Software".
Boyd bloggt bereits seit über 20 Jahren und arbeitet mit zahlreichen Unternehmern und Startups zusammen, darunter u.a. Xing, Mozilla, AOL, Microsoft, Bit.ly, Jabber und SchoolOfEverything. Laut Technobabble gehört Stowe Boyds Blog namens "Message" zu den 5 wichtigsten Analystenblogs weltweit. In den letzten Jahren präsentierte Boyd seine Ansichten auf den rennomiertesten Web-Konferenzen weltweit u.a. FutureSonic, Reboot, Next, Ignite, DeFrag, Lift, Shift, Mesh, Enterprise 2.0, Under The Radar and Web 2.0 Expo.
Nach dem Beitrag von Herrn Boyd ging es dann erstmal zum Buffét was ausgesprochen umfangreich war und wirklich für jeden etwas dabei. Dennoch stellte sich bei mir nicht der große Hunger ein und ich begab mich zufrieden mit ein paar Kartoffeln und 2 Stücken feinstes Fleisch.
Nach dem Essen gings dann in die nächste Keynote. Diesmal von Thomas Knüwer. Er stellte seine Gedanken für die Rettung der Medienhäuser vor. Insgesamt interessant und durchaus belustigend dargestellt (Im Gegensatz zu der Visuell beglückenden Präsentation von Stowe Boyd sicherlich eher trocken aber nunja) und brachte einige Lacher im Publikum
Danach musste ich dann schon wieder leider gehen weil mich ein paar andere Termine verlangten. Schade! Nächstes mal bleibe ich bestimmt länger, Versprochen!
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November 4th, 2009 mobile
Gestern kam wie bei Heise bereits zu finden Opera Mobile für Symbian raus. Diesmal funktionier der Spass sogar auf meinem Nokia E71 und ich bin auch überrascht über die Geschwindigkeit und dem Design wie der Browser läuft. Jedoch kann ich leider keine @ Zeichen machen was natürlich für einen Browser echt ein bisschen(!) doof ist. Ich werde heute Nachmittag mal ein Video drehen wo ich den ganzen Spass demonstriere.
Downloaden könnt ihr den Browser auf: http://m.opera.com/mobile
geschrieben mit Wordmobi
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November 3rd, 2009 Dennis
Oh oh, da hatte ich auch mal Glück gehabt und etwas gewonnen. Diesmal auf dem Fontblog. Einen schicken Taschenkalender zum überall mithinnehmen. Sehr schöne Arbeit. Sehr robust und sogar mit einem Moleskine-like-zuhalte-Gummi. Kann ich doch sehr gut für das nächste Jahr denke ich gebrauchen. Grade für kleinere Notizen, wo man nicht so die Lust hat sich mit dem Handy einen abzubrechen, hilfreich. Die Kalender sind auf 1000 Stück limitiert und hier noch ein paar weitere features:
Ich zitiere mal Jürgen:
- Hardcover aus richtig stabiler schwarzer Pappe (Vorder- und Rückseite)
- Retro-/Usedstyle
- Gummiband zum Verschließen des Kalenders (nichts fällt raus)
- Ringbindung, daher einfaches Umblättern ohne Seiten zu biegen.
- Platz für einen Kugelschreiber in der Ringbindung
- Pop-Art Motive von Ingo Schulz zum Thema »Typisch Deutsch«
- Texte von Dr. Florian Langenscheidt (Hrsg.) zu den Bildern
- Kleinauflage (1000 Stk.), daher besonders individuell!
An dieser Stelle: Danke fürs Gewinnen!
Kaufen kann man sie bei Interesse immer noch beim Schulzstore.
Am Ende noch ein paar Fotos:
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Oktober 29th, 2009 Dennis
Heute ist Karmic Koala erschienen und kann auf den üblichen Quellen bezogen werden.
Zuerst upgradete ich heute meine Workstation – durchschnitts PC mit Dual Core AMD CPU und Nvidia Grafikkarte.
Ich war erstaunt das alles Out of the Box funktionierte. Sogar kam er damit klar das ich 2 Monitore hatte. Ich war erstaunt.
Zuhause dann war die Vorfreude natürlich nahezu gewaltig es auf meinem Dell Studio 15 zu installieren. Ich dachte natürlich ernsthaft "Was bei der Beule auf der Arbeit funktioniert – funktioniert bei deinem Notebook schon lange". Jedoch ging ich hier auf Nummer sicher. Ich installierte neu.
Die spannung war riesig. Ich merkte wie IMMERHIN sich der Lüfter regulierte. Also vom Power Management her war es schon mal super (bei 9.04 war es so das der Lüfter sicherheitshalber(!) immer auf Vollast lief – fand ich nicht so sexy).

Dann kam nach ca 30min installieren der Desktop. Es reagierte alles zügig und ich war zufrieden, bis ich feststellte das meine WLAN karte nicht erkannt wurde, verdammt. Also Kabel schnell hergeholt – reingesteckt – funktioniert. Immerhin.
Dann musste ich mich mit Emerald auseinandersetzen (der neue Pendant von Pidgin. Warum?) Ich mag das teil nicht. Es ist so umständlich wenn man sich bereits an Pidgin gewöhnt hat. Von Evolution was einfach mit riesen Postfächern nicht klar kommt möchte ich gar nicht erst sprechen, lustigerweise ist da sogar Thunderbird noch schlanker.
Compiz verweigert aufgrund der verbauten ATI Karte auch strickt den Dienst. Hier muss noch nachgebessert werden.
Ansonsten macht (grade auf meiner Workstation) Karmic Koala einen sehr schnellen und soliden Eindruck.
Genaueres werde ich hier posten wenn ich weiss wie ich die vorhandenen Probleme zu lösen weiß.
Die Features aufzählen spar ich mir denn die kann man ohne Probleme auf Golem nachlesen…
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Oktober 27th, 2009 Dennis
Momentan spiele ich bisschen mit Mediawiki rum und wollte halt die User Rechte einstellen.
Daher suchte ich Krampfhaft nach einem Interface wo das ganze bequem über die bescheidene Adminoberfläche funktioniert. Nach ein bisschen googlen fand ich was und stellte fest das es tatsächlich nur über die LocalSettings.php geht. Toll!
Also:
[code lang="php"]
$wgGroupPermissions['*' ]['createaccount'] = false;
$wgGroupPermissions['*' ]['read'] = true;
$wgGroupPermissions['*' ]['edit'] = false;
$wgGroupPermissions['user' ]['move'] = true;
$wgGroupPermissions['user' ]['read'] = true;
$wgGroupPermissions['user' ]['edit'] = true;
$wgGroupPermissions['user' ]['upload'] = true;
[/code]
Damit legt man fest das nur angemeldete User Seiten erstellen, editieren, verschieben und Dateien hochladen können.
Warum macht man das nicht einfacher?
Im MediaWiki Artikel geht es nochmal bisschen komplexer her. Warum nur? Es könnte doch so einfach sein und jedes 0815 Forum System hat eine bessere User Verwaltung. Und wie machen die das bei Wikipedia? Sind das alles Masochisten?
Update: Okay es gibt die möglichkeit eine Spezial Seite aufzurufen wo man das ganze genauer einstellen kann. Man hat auch ein paar mehr Einstellunge und Statistiken. Super Nice!
Weiter so.
Alternativ hängt man hinter seinen wiki link: index.php/Spezial:Spezialseiten
Damit geht es dann auch mächtig rund.
MEIN FEHLER!
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