uptime is the game, downtime is the name

Die bei Mac OS mitgelieferte Backup Software nennt man “Time Machine”. Diese ist verhältnismässig super im Gegensatz zu dem was Microsoft abliefert. Wobei die in “Sieben” ja auch schon nicht schlecht war. Nun will ich aber keinen Glaubenskrieg lostreten. Also, der einzige “Nachteil” den man an der Time Machine hat ist dass es ganz klar nur mit der Time Capsule geht. Offiziell. Natürlich will auch hier Apple wieder die eigenen Produkte an den Mann bringen oder aber vielleicht einfach nur die Foren von “ööhhh das funktioniert ja gar nicht mit meiner NAS” sauber halten. Eventuell sogar beides. Wir wissen es nicht.

Aufjedenfall kann man damit jede beliebige NAS benutzen um ein sauberes Backup des Systems zu erstellen. Also – hier also meine Zusammenfassung der letzten Stunden:

Zuerst einmal aktivieren dass man “Unsupportet devices” aktivieren will. Natürlich wollen wir das. Das geht schnell auf der Konsole mit dem Befehl:

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1


Nun kann man ein Sparsefile erstellen. Dies muss man erstellen weil die NAS wahrscheinlich auf EXT3 läuft und Time Machine somit nicht die Mac OS internernen Verlinkungen erstellen kann. Innerhalb dieses Sparsefiles ist dies möglich und er ist in der Lage sein Backup durchzufügen. Dazu hat der User “Macstudent” aus dem Forum von Apfeltalk seinen Beitrag geschrieben den ich hier einfach mal 1 zu 1 rauskopiere weil er keinerlei ergänzung bedarf.

1) Wie bereits erwähnt, erstellt TM während des Backupversuchs auf dem freigegebenen Laufwerk ein sogenanntes “Bundle-Image”. Dieses heißt dann _.sparsebundle (zeichenkette ist die MAC-Adresse des lokalen en0-Devices ohne Doppelpunkte). Diesen Namen sollte man versuchen per Copy & Paste zu merken/festzuhalten, solange er dabei ist den Image zu erstellen und bevor er abbricht. 2) Anschließend erstellt man mit dem Festplatten-Dienstprogramm auf dem lokalen Mac ein “Mitwachsendes Bundle-Image” in der gewünschten Maximalgröße des Time-Machine-Backups (keine Angst, das Image wird erst durch Benutzung groß). Folgende Parameter sind zu beachten: Format: Mac OS Extended (Journaled) Partitionen: Keine Partitionstabelle “Sichern unter” bzw. “Volumenname”: Hier nun genau den Namen verwenden, den man vorhin in Punkt 1) ermittelt hat; darauf achten, dass man nicht die Erweiterung “sparseimage” dahinter anfügt, das macht nämlich das Festplatten-Dienstprogramm schon selber. 3) Das so eben erstellte Image nun auf das betreffende SMB-Laufwerk rüberkopieren, und danach das Backup mittels des allseits geliebten TM’s starten. Nun sollte es ordentlich funktionieren.

Damit hat es dann bei mir funktioniert und jetzt grade sichert er meine Daten auf der NAS. Fantastisch!

So, nun sind seit den ersten Versuchen auch ca 1 1/2 Stunden vergangen und ich werde mich nun ins Bett begeben. Gute Nacht!

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