uptime is the game, downtime is the name

Ich musste mich am Ende tatsächlich nochmal mit Virtualisierung auseinandersetzen. Also mehrere Systeme auf einer Hardware. Ich finde das Thema Virtualisierung äußerst ansprechend und denke dass ich damit auch in der Zukunft noch mehr zu tun habe.

Xen ist ein Hypervisior System. Das heisst dass es damit möglich ist mehrere Systeme auf einer Hardware zu installieren. Diese Systeme, oder wie Xen sie bezeichnet, Domänen sehen weder die anderen Domänen noch den Wirt. Sie denken von sich dass sie selbst auch physikalische Hardware wären.
Vorteile von Xen sind ganze klar die Performance gegenüber VMware. Ein paar Werte von Golem:

Insbesondere HDD Write/Read sowie Netzwerkperformance.

VMWARE: Write: 30-40 MB/s
XenServer: Write 80-100 MB/s

VMWARE: Read 140-160 MB/s
XenServer: Read 100-140 MB/s

Netzwerkperformance bei Xen/VMWARE DOWNLOAD vom IIS/APACHE:

XenServer über 100 MB/s
VMWARE nur 40-60 MB/s

Teilweise doppelt so schnell! Das kommt daher dass die Xen Architektur direkt auf die Hardware zugreifen kann. VMware emuliert die Hardware und hat daher natürlich seine Perfomance einbussen.
Natürlich leidet darunter die Skalierbarkeit aber hey, dafür hat man ein performantes System!

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber irgendwie musste ich die Zeit nutzen wo der Xen Server mir mein Filesystem baut. Vielleicht schreibe ich wieder eine Anleitung wenn ich damit fertig bin ;)

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