Ich verwende Ubuntu privat. Ich mag Ubuntu. Ich mag Linux und ich fühle mich ein bisschen dabei wie ein kleiner Abenteurer. Das ist auch okay, man muss halt irgendwie die meiste Zeit sich darüber Gedanken machen wie man irgendwelche Apps miteinander kombiniert. Das ging schn bei dem Snippets los, dann jetzt bei den Passwörtern und natürlich stehe ich nun vor dem Problem mit den Fotos oder sonstigen Daten. Die Cloud ist mir dabei ein großer Helfer. Aber will ich wirklich alle meine Daten in die Cloud legen? Ich meine Snippets, hey – kein Ding! Eh nichts dramtisches dabei. Passwörter sind AES256 verschlüsselt und so dramatisch sind die Daten darin auch nicht weil die wichtigsten Sachen ohnehin nur in meinem Gedächnis gespeichert sind. Aber was ist z.B. mit Fotos? Alle in die Dropbox? Das geht nicht. Nicht einmal in einem True Crypt Container. Nein, nicht mal dann.
Wie dem auch sei, ich könnte mir natürlich irgendwie eine owncloud aufsetzen. Würde funktionieren. Aber das ist mir irgendwie nichts so richtiges. Finde ich.
Passwörter – kein Problem mit KeepassX
Ich benutzte lange Zeit, also genau genommen circa 2 Jahre 1Password. Gute App. Leider nur für Mac OS X und vielleicht noch irgendwie Windows. Macht eigentlich auch alles was man will. Dann gab es das hässliche Entlein Keepass und den, achtung neu entdeckten Fork KeepassX. Damit kann ich einen Container erstellen, den in die Dropbox/Google Drive werfen und mich dran erfreuen dass er vermutlich auf allen Geräten synchron ist. Toll! Hurra! Genau so mache ich es!
Snippets – QSnipps löst die Probleme
Wie bereits schon erwähnt verwende ich anstelle der Snippets.app nun QSnipps. Großartiges Tool, vorallen kann ich wie bei KeepassX meine gesamte Datenbank in die Dropbox werfen. Funktioniert auch ausgesprochen gut. Leider ist die Usability von dem Tool noch nicht so das Gelbe vom Ei. Aber ich hoffe, dass sich das Bald ändert.
Kontakte - fast das einzige Sorgenkind
Diese liegen in der iCloud. Leider habe ich noch keine Idee wie ich die am besten dann mit Thunderbird auf Ubuntu Synce. Schade.
Zurück zu Google Mail? Doch eine owncloud? Was mache ich nur? Ich habe ein Mac mit der Mail.app, einen Ubuntu Rechner mit Thunderbird und ein iPhone. Wie halte ich da die Kontakte ohne Google synchron? Irgendwas muss es doch geben.
E-Mail – IMAP hilft
Bei Mails habe ich glücklicherweise gar kein Problem. iCloud und Googlemail schön mit IMAP. No Problmes. Hooray!
Texte – Dropbox mit diversen Tools
Einfach einen Ordner in Dropbox und alle Texte in Markdown geschrieben. Funktioniert gut und macht was es soll. Überlege mir bald mal LaTeX anzuschauen und herauszufinden ob ich damit doch bisschen besser klar komme. Verwende für die Markdown Dokumente auf Ubuntu ReText und bei Mac OS benutze ich die App ByWord. Beide beherrschen MarkDown ziemlich gut und ich bin mit der Lösung ziemlich zufrieden.
Wenn man eine NAS zuhause stehen hat, dann kommt man öfter mal auf die Idee Daten zu kopieren. Wenn man nun ein Verzeichnis auf die Nas klonen will dann könnte man das entweder händisch über einen FTP Server machen, oder aber man kopiert es mit scp oder am besten mit rsync. rsync hat ja nun auch einige tricks und kniffe um ein Backup z.B. zu erstellen.
Rsync benutzt in der Regel den Weg über SSH. Das ist auch gut so, solange man auf entfernte Server kopiert wo die Daten durch einen unsicheren Bereich geht. In der Regel läuft man da ja eh im 100Mbit/s Bereich. Nun, hat man ja Zuhause im besten Fall ein Gigabit Netzwerk und die NAS hat leider Gottes meistens auch noch eine relativ schwache CPU. Was passiert nun also wenn man rsync über das Gigabit Netzwerk quält? Richtig! Man erreicht nicht einmal ansatzweise den Gigabit Bereich. Bei mir genau genommen sogar nur 260Mbit. Schade. Das liegt natürlich daran, dass die Verschlüsselung von SSH das ganze etwas ausbremst. Wir wollen nun also auf diese verzichten und bauen ein bisschen an rsync rum.
Wenn man nun folgenden Trick anwendet kann man rsync als Daemon laufen lassen:
Auf dem Empfänger muss nun die /etc/rsyncd.conf angepasst werden:
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| [incoming]
path = /srv/storage/incoming
comment = Incoming Folder
uid = Username
read only = no
list = yes
auth users = Username
secrets file = /etc/rsyncd.scrt |
incoming ist nun der Name der Freigabe, der Pfad muss nun auch noch dementsprechend angepasst werden.
Dann legt man nun noch die neue Datei /etc/rsyncd.scrt an. Diese schützt man noch mit chmod 600. Dort legt man dann einfach ein Username:Passwort im Klartext an und fängt nach einem rsyncd neustart an das ganze mal auszuprobieren:
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| rsync -av /pfad/vom/verzeichnis rsync://Username@Server/incoming/ |
Und siehe da! Gigabit wird ausgereizt und die Festplatten limitieren die Übertragungsrate. Hurra!
Ich liebe Snippets. Ich finde sie unheimlich praktisch und ich bin ein großer Fan davon. Gerne speicher ich mir allerlei kleine Schnippsel weg und vorallen welche wo ich meine welche ich oft brauche. Das machen bestimmt eine Menge Entwickler in ihren Monster-IDEs und jeder in den Programmen die er am meisten nutzt. Das funktioniert da oft bestimmt auch total super und wozu noch ein Programm die ganze Zeit laufen lassen. Ja, liebe freunde. Wenn man in der Bash den ganzen Tag abhängt gibt es da so das ein oder andere Problem. Ich brauch also was Programm, und vorallen etwas Betriebssystem übergreifend. Snippets App benutzte ich die meiste Zeit meiner Zeit mit dem Mac. Einen ziemlich chaotischen Dropbox Sync aber leider nur eine Mac App. Eine Ubuntu Version ist nicht geplant. Schade.
Nun suchte ich Alternativen, ich fand QSnipps. Oberfläche ist schon ganz okay, wichtig aber: Dropbox Sync (Hurra!) und Cross Plattform (Nochmal Hurra!)

Oberfläche von Qsnipps, nichts besonders aber sehr aufgeräumt. Reicht vollkommen!
Eigentlich gibt es nicht so viel zu dem Tool zu erzählen. Man kann Kategorien anlegen, man kann in diese dann die Snippets werfen und anschließend kann man noch Syntax hervorheben lassen. Ziemlich gut, ziemlich Smart. Leider ist die Usability noch ein bisschen undurchdacht und etwas Wirr, aber ich denke dass dort noch Abhilfe geschafft werden. Gott sei Dank ist der Entwickler von Qsnipps ziemlich nett und macht einen sympatischen Eindruck. Ich werde versuchen ein bisschen die Usability etwas zu verbessern und hoffe, dass ich dann endlich mein Snippets Tool habe mit dem ich endlich sehr glücklich bin.

Neues Snippet Anlegen, wichtigste Felder sind vorhanden.
Der Dropbox Sync funktioniert auch unverschämt einfach. Die Datenbank von Qsnipps wird einfach in die Dropbox in einem eigenen Ordner angelegt. Diese gibt man dann in den weiteren Clients an. Simpel und funktional. Kein Hexenwerk. So mag ich das.
Das Tool gibt es für Mac OS X, Windows und Linux. Kostet leider jeweils ein paar Euro. Für alle Plattformen kostet es “nur” 26$ – Snippets App kostet immerhin 40$ – durchaus ein Schnapper also.
Ihr seid interessiert? Dann macht mit und gewinnt eine Cross Plattform Lizenz für alle 3 Betriebssysteme. Was ihr machen müsst? Ein Kommentar mit einer gültigen(!) Email hinterlassen (auf diese wird die Lizenz ausgestellt) und den Artikel in den üblichen Netzwerken teilen. Am Ende entscheidet der gute alte Zufall. Nächste Woche Freitag um 21:00Uhr wird der Gewinner bekannt gegeben!
Mein Apple TV zuhause ist gejailbreaked und mit dem wirklich großartigen XBMC versehen. Das ganze geht heuzutage ziemlich leicht von der Hand, als Unterbau zu XBMC läuft noch ein NitoTV, alles in allem eine ziemlich runde Lösung.
Nun wurde bei den letzten Updates ein bisschen geschlampt und das gute alte Apple TV lief in einer reboot schleife. Via SSH ist sie dann noch erreichbar, nur die Oberfläche startet die ganze Zeit neu. Toll!
Interessanterweise gab es diese Schleife nur, sobald das Apple TV über Internet verfügte. Wenn ich es in der Firewall blockte, ging es ohne Probleme. Ein direktes Booten in XBMC brachte auch nichts. Was könnte es also sein?
Offenbar liegt es an Beigelist, welches also Fehlerhaft war.
Um das ganze zu lösen muss man via SSH auf das Apple TV, dort loggt man sich mit root und dem Passwort “alpine” ein.
- apt-get remove beigelist
- und dann wieder: apt-get install beigelist com.nito.nitotv org.xbmc.xbmc-atv2
Danach sollte dann das gute Stück wieder mit Internet wie gewohnt funktionieren. Bei mir jedenfalls.