uptime is the game, downtime is the name

Hurra! Schon ein paar Tage alt, aber dennoch nochmal erwähnt. Google arbeitet an einem Linux Drive Client. Die bisherige Lösung über Google-Docs-FS funktioniert ja leider nicht mehr in Ubuntu 12.04. Daher hoffe ich mal, dass es in den nächsten Wochen den Client dafür gibt. Die Community Managerin dazu:

Hey revdjenk,
Thanks for posting with your feedback – we’re working on Linux support. Hang tight!
Teresa
Mir gefällt besonders die Integration in Google Mail und Google Plus. Angenommen, man schaltet nun alle Bedenken gegenüber der Cloud aus, man scannt alle Dokumente die irgendwie wichtig sind und legt sie in Google Docs ab – diese könnten dann von überall erreichbar sein oder via Mail schnell weiter geleitet. Das ist ziemlich großartig! Wenn da nur nicht diese Sache mit der Cloud wäre.

Soweit ich weiß, benötigt Ubuntu Users das erste mal in der Geschichte Geld. Genau genommen lächerliche 12.000€ – aufgrund der Userzahlen ein durchaus schaffbares Ziel.

Benötigt wird das Geld für neue Server – die alten soll man angeblich schon ein Museum stellen können. Und wenn man sich einmal mit Servern auseinander gesetzt hat, dann stellt man fest dass 12.000€ da echt nicht viel Geld sind.

Ich spende also nun 20€ und unterstütze das wahrscheinlich beste deutschsprachige Wiki für Ubuntu und Debian. Es hat mir schon so unglaublich oft weitergeholfen.

Heute ist es soweit, Ubuntu 12.04 erscheint und Unity bekommt ein Major Update. Wenn ich mir so das Video von OMG! Ubuntu! Anschaue, dann stelle ich fest wie unglaublich großartig sich Unity entwickelt. Ich denke viele sollten Unity nochmal eine Chance geben und es kennenlernen. Hier das Video:

Ja, Google Drive ist draußen. Das ist auch ziemlich großartig und vielleicht ein toller Dropbox Killer. Jedoch ist Dropbox noch teilweise etwas runder und schon etwas weiter (ist ja nun auch schon paar Jahre älter). Dennoch, sollte man sich das mal genauer anschauen.

Weil ich ja privat ein Ubuntu nutze ist natürlich die Einbindung dort für mich ziemlich interessant.Leider gibt es momentan keinen Client für Ubuntu. Nichtmal für iOS. Das ist schade denn auch da hat Dropbox bisher die Nase vorn.

Jedoch kann man Nautilus dazu überreden Google Drive zu mounten. Wenige Tricks und Kniffe reichen und schon ist es am start:

  1. Beliebigen Ordner erstellen (Vielleicht mit dem Namen “Drive”?)
  2. Terminal öffnen
  3. folgenden Text einfügen:
  4. sudo add-apt-repository <strong>ppa:invernizzi/google-docs-fs</strong>
    sudo apt-get update && sudo apt-get install google-docs-fs

  5. dann zu dem Ordner im terminal navigieren und mit dem neuem Befehl das ganze mounten:
  6. gmount Drive username@gmail.com

  7. Nach der Passwort Eingabe ist auch schon das Google Drive in eurem Ubuntu nahtlos integriert.
Leider fehlt bei der ganzen Sache nur ein vernünftiger Client welcher das ganze gescheit synchronisiert. Aber besser als nichts!

Zuhause betreibe ich schon länger ein HP N36L Micro Server. Ziemlich klasse Teil für einen Bastler wie mich. Natürlich läuft son ding irgendwie am Ende doch rund um die Uhr und man ist natürlich daran interessiert das ganze performant aber gleichzeitig auch Stromsparend zu gestalten.

Ich fing damit an die einzelnen großen Festplatten nach 10M Idle abzuschalten. Sollte man wirklich nur tun wenn man nicht oft auf die NAS schreibt sondern sie Abends vielleicht Abends für Shares beansprucht wird. Wenn dann die Geräte anfangen Backups und so weiter zu machen und anschließend wieder Ruhe ist, zack Festplatten aus – Stromverbrauch sinkt. Hurra!

Bisher lief das System auf einer 60GB 2,5″ Platte – Schon etwas älter, betriebsgeräusch war hörbar und ich war nicht so zufrieden. Ersetzt wurde diese jetzt durch eine OCZ Vertex Plus mit 30GB. Bevor ihr jetzt denkt “Oh, was für ein Idiot, wieso eine SSD in einer NAS?” – führt den Gedanken bitte mal weiter. Die SSD verbraucht erstmal viel weniger Strom als eine mechanische Festplatte, dann ist sie Geräuschlos und natürlich ist die Performance auch ganz nett. Punkt 3 kann man also bei einer NAS wo alles durch das 1000Mbit/s Netzwerk limitiert wird außer Acht lassen und Punkt 1 & 2 sind natürlich ziemlich gut. Sofern der Platz vorhanden ist.

Weil ich natürlich keine Lust hatte alles neu einzurichten, geschweige denn Arch Linux neuzuinstallieren machte ich mich auf die Suche nach einen Weg das System möglichst elegant auf die neue (kleinere) Platte zu migrieren. Ein stumpfes, aber einfaches, dd fällt da schon mal raus. Leider.

Also machte ich es wie folgt:

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