Ich verstehe es nicht, wieso macht sich Microsoft das Leben so schwer? Hey, 14,99€ für Windows 8. Aber wieso muss man immer diese Einschränkungen machen? Viele Leute werden dann wieder auf Windows Vista/XP/7/Whatever hängen bleiben, besonders weil die finanzielle Hürde sehr hoch ist. Apple macht das mit dem Snow Leopard schon ganz richtig. Die verdienen aber auch bei der Hardware ganz gut mit. Microsoft aber eigentlich bei dem ganzen OEM Gelumpe auch, oder?
Was solls, ich bin gespannt auf Windows 8. Auch wenn ich momentan nirgends mehr irgendwo ein Windows einsetze. Ich schaue es mir trotzdem mal an…
via Caschy: Windows 8: 14,99 Dollar für das Upgrade bei PC-Kauf ab 2. Juni.
Ich verwende Ubuntu privat. Ich mag Ubuntu. Ich mag Linux und ich fühle mich ein bisschen dabei wie ein kleiner Abenteurer. Das ist auch okay, man muss halt irgendwie die meiste Zeit sich darüber Gedanken machen wie man irgendwelche Apps miteinander kombiniert. Das ging schn bei dem Snippets los, dann jetzt bei den Passwörtern und natürlich stehe ich nun vor dem Problem mit den Fotos oder sonstigen Daten. Die Cloud ist mir dabei ein großer Helfer. Aber will ich wirklich alle meine Daten in die Cloud legen? Ich meine Snippets, hey – kein Ding! Eh nichts dramtisches dabei. Passwörter sind AES256 verschlüsselt und so dramatisch sind die Daten darin auch nicht weil die wichtigsten Sachen ohnehin nur in meinem Gedächnis gespeichert sind. Aber was ist z.B. mit Fotos? Alle in die Dropbox? Das geht nicht. Nicht einmal in einem True Crypt Container. Nein, nicht mal dann.
Wie dem auch sei, ich könnte mir natürlich irgendwie eine owncloud aufsetzen. Würde funktionieren. Aber das ist mir irgendwie nichts so richtiges. Finde ich.
Passwörter – kein Problem mit KeepassX
Ich benutzte lange Zeit, also genau genommen circa 2 Jahre 1Password. Gute App. Leider nur für Mac OS X und vielleicht noch irgendwie Windows. Macht eigentlich auch alles was man will. Dann gab es das hässliche Entlein Keepass und den, achtung neu entdeckten Fork KeepassX. Damit kann ich einen Container erstellen, den in die Dropbox/Google Drive werfen und mich dran erfreuen dass er vermutlich auf allen Geräten synchron ist. Toll! Hurra! Genau so mache ich es!
Snippets – QSnipps löst die Probleme
Wie bereits schon erwähnt verwende ich anstelle der Snippets.app nun QSnipps. Großartiges Tool, vorallen kann ich wie bei KeepassX meine gesamte Datenbank in die Dropbox werfen. Funktioniert auch ausgesprochen gut. Leider ist die Usability von dem Tool noch nicht so das Gelbe vom Ei. Aber ich hoffe, dass sich das Bald ändert.
Kontakte - fast das einzige Sorgenkind
Diese liegen in der iCloud. Leider habe ich noch keine Idee wie ich die am besten dann mit Thunderbird auf Ubuntu Synce. Schade.
Zurück zu Google Mail? Doch eine owncloud? Was mache ich nur? Ich habe ein Mac mit der Mail.app, einen Ubuntu Rechner mit Thunderbird und ein iPhone. Wie halte ich da die Kontakte ohne Google synchron? Irgendwas muss es doch geben.
E-Mail – IMAP hilft
Bei Mails habe ich glücklicherweise gar kein Problem. iCloud und Googlemail schön mit IMAP. No Problmes. Hooray!
Texte – Dropbox mit diversen Tools
Einfach einen Ordner in Dropbox und alle Texte in Markdown geschrieben. Funktioniert gut und macht was es soll. Überlege mir bald mal LaTeX anzuschauen und herauszufinden ob ich damit doch bisschen besser klar komme. Verwende für die Markdown Dokumente auf Ubuntu ReText und bei Mac OS benutze ich die App ByWord. Beide beherrschen MarkDown ziemlich gut und ich bin mit der Lösung ziemlich zufrieden.
Gestern berichtete meine Mutter von ihrem iPhone. Es spinnt und teilweise reagierte der iPhone Home Button nicht mehr richtig. Man musste diesen ungefähr 5 mal drücken, dass er einmal reagierte. Klingt nach einem Hardware Problem? Ist aber keins. Denn man kann diesen neu kalibrieren und dann reagiert er wie am ersten Tag. Jetzt fragt ihr euch bestimmt “Hey, wie geht das?” – Haltet euch fest, ich sags euch:
- Aktien App öffnen
- Lange den Sperren Knopf gedrückt halten damit der “Ausschalten” Dialog kommt
- den Home Knopf drücken und gedrückt halten bis das Dashboard erscheint
Klingt einfach? Ist es auch!
Bei meiner Mutter hat es wunder gewirkt und meiner reagiert nun auch wieder etwas besser. Wie sieht es bei euch aus?
Mein guter alter Freund Ronald hat einen sehr Interessanten Artikel zum Thema VPN eröffnet. Er erläutert da die Tricks und Kniffe rund ums VPN. Leider ein Thema welches ich bisher vollkommen vernachlässigt habe. Der Atikel ist aufjedenfall ziemlich lesenswert und sollte jedem einen guten Einstieg geben.
Wenn man eine NAS zuhause stehen hat, dann kommt man öfter mal auf die Idee Daten zu kopieren. Wenn man nun ein Verzeichnis auf die Nas klonen will dann könnte man das entweder händisch über einen FTP Server machen, oder aber man kopiert es mit scp oder am besten mit rsync. rsync hat ja nun auch einige tricks und kniffe um ein Backup z.B. zu erstellen.
Rsync benutzt in der Regel den Weg über SSH. Das ist auch gut so, solange man auf entfernte Server kopiert wo die Daten durch einen unsicheren Bereich geht. In der Regel läuft man da ja eh im 100Mbit/s Bereich. Nun, hat man ja Zuhause im besten Fall ein Gigabit Netzwerk und die NAS hat leider Gottes meistens auch noch eine relativ schwache CPU. Was passiert nun also wenn man rsync über das Gigabit Netzwerk quält? Richtig! Man erreicht nicht einmal ansatzweise den Gigabit Bereich. Bei mir genau genommen sogar nur 260Mbit. Schade. Das liegt natürlich daran, dass die Verschlüsselung von SSH das ganze etwas ausbremst. Wir wollen nun also auf diese verzichten und bauen ein bisschen an rsync rum.
Wenn man nun folgenden Trick anwendet kann man rsync als Daemon laufen lassen:
Auf dem Empfänger muss nun die /etc/rsyncd.conf angepasst werden:
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| [incoming]
path = /srv/storage/incoming
comment = Incoming Folder
uid = Username
read only = no
list = yes
auth users = Username
secrets file = /etc/rsyncd.scrt |
incoming ist nun der Name der Freigabe, der Pfad muss nun auch noch dementsprechend angepasst werden.
Dann legt man nun noch die neue Datei /etc/rsyncd.scrt an. Diese schützt man noch mit chmod 600. Dort legt man dann einfach ein Username:Passwort im Klartext an und fängt nach einem rsyncd neustart an das ganze mal auszuprobieren:
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| rsync -av /pfad/vom/verzeichnis rsync://Username@Server/incoming/ |
Und siehe da! Gigabit wird ausgereizt und die Festplatten limitieren die Übertragungsrate. Hurra!