uptime is the game, downtime is the name

Ich liebe Snippets. Ich finde sie unheimlich praktisch und ich bin ein großer Fan davon. Gerne speicher ich mir allerlei kleine Schnippsel weg und vorallen welche wo ich meine welche ich oft brauche. Das machen bestimmt eine Menge Entwickler in ihren Monster-IDEs und jeder in den Programmen die er am meisten nutzt. Das funktioniert da oft bestimmt auch total super und wozu noch ein Programm die ganze Zeit laufen lassen. Ja, liebe freunde. Wenn man in der Bash den ganzen Tag abhängt gibt es da so das ein oder andere Problem. Ich brauch also was Programm, und vorallen etwas Betriebssystem übergreifend. Snippets App benutzte ich die meiste Zeit meiner Zeit mit dem Mac. Einen ziemlich chaotischen Dropbox Sync aber leider nur eine Mac App. Eine Ubuntu Version ist nicht geplant. Schade.

Nun suchte ich Alternativen, ich fand QSnipps. Oberfläche ist schon ganz okay, wichtig aber: Dropbox Sync (Hurra!) und Cross Plattform (Nochmal Hurra!)

Oberfläche von Qsnipps, nichts besonders aber sehr aufgeräumt. Reicht vollkommen!

Eigentlich gibt es nicht so viel zu dem Tool zu erzählen. Man kann Kategorien anlegen, man kann in diese dann die Snippets werfen und anschließend kann man noch Syntax hervorheben lassen. Ziemlich gut, ziemlich Smart. Leider ist die Usability noch ein bisschen undurchdacht und etwas Wirr, aber ich denke dass dort noch Abhilfe geschafft werden. Gott sei Dank ist der Entwickler von Qsnipps ziemlich nett und macht einen sympatischen Eindruck. Ich werde versuchen ein bisschen die Usability etwas zu verbessern und hoffe, dass ich dann endlich mein  Snippets Tool habe mit dem ich endlich sehr glücklich bin.

Neues Snippet Anlegen, wichtigste Felder sind vorhanden.

Der Dropbox Sync funktioniert auch unverschämt einfach. Die Datenbank von Qsnipps wird einfach in die Dropbox in einem eigenen Ordner angelegt. Diese gibt man dann in den weiteren Clients an. Simpel und funktional. Kein Hexenwerk. So mag ich das.

Das Tool gibt es für Mac OS X, Windows und Linux. Kostet leider jeweils ein paar Euro. Für alle Plattformen kostet es “nur” 26$ – Snippets App kostet immerhin 40$ – durchaus ein Schnapper also.

Ihr seid interessiert? Dann macht mit und gewinnt eine Cross Plattform Lizenz für alle 3 Betriebssysteme. Was ihr machen müsst? Ein Kommentar mit einer gültigen(!) Email hinterlassen (auf diese wird die Lizenz ausgestellt) und den Artikel in den üblichen Netzwerken teilen. Am Ende entscheidet der gute alte Zufall.  Nächste Woche Freitag um 21:00Uhr wird der Gewinner bekannt gegeben!

 

Mein Apple TV zuhause ist gejailbreaked und mit dem wirklich großartigen XBMC versehen. Das ganze geht heuzutage ziemlich leicht von der Hand, als Unterbau zu XBMC läuft noch ein NitoTV, alles in allem eine ziemlich runde Lösung.

Nun wurde bei den letzten Updates ein bisschen geschlampt und das gute alte Apple TV lief in einer reboot schleife. Via SSH ist sie dann noch erreichbar, nur die Oberfläche startet die ganze Zeit neu. Toll!

Interessanterweise gab es diese Schleife nur, sobald das Apple TV über Internet verfügte. Wenn ich es in der Firewall blockte, ging es ohne Probleme. Ein direktes Booten in XBMC brachte auch nichts. Was könnte es also sein?

Offenbar liegt es an Beigelist, welches also Fehlerhaft war.

Um das ganze zu lösen muss man via SSH auf das Apple TV, dort loggt man sich mit root und dem Passwort “alpine” ein.

  • apt-get remove beigelist
  • und dann wieder: apt-get install beigelist com.nito.nitotv org.xbmc.xbmc-atv2
Danach sollte dann das gute Stück wieder mit Internet wie gewohnt funktionieren. Bei mir jedenfalls.

Hab die Spende nun auch wirklich vollbracht. Hurra!

Hurra! Schon ein paar Tage alt, aber dennoch nochmal erwähnt. Google arbeitet an einem Linux Drive Client. Die bisherige Lösung über Google-Docs-FS funktioniert ja leider nicht mehr in Ubuntu 12.04. Daher hoffe ich mal, dass es in den nächsten Wochen den Client dafür gibt. Die Community Managerin dazu:

Hey revdjenk,
Thanks for posting with your feedback – we’re working on Linux support. Hang tight!
Teresa
Mir gefällt besonders die Integration in Google Mail und Google Plus. Angenommen, man schaltet nun alle Bedenken gegenüber der Cloud aus, man scannt alle Dokumente die irgendwie wichtig sind und legt sie in Google Docs ab – diese könnten dann von überall erreichbar sein oder via Mail schnell weiter geleitet. Das ist ziemlich großartig! Wenn da nur nicht diese Sache mit der Cloud wäre.

Soweit ich weiß, benötigt Ubuntu Users das erste mal in der Geschichte Geld. Genau genommen lächerliche 12.000€ – aufgrund der Userzahlen ein durchaus schaffbares Ziel.

Benötigt wird das Geld für neue Server – die alten soll man angeblich schon ein Museum stellen können. Und wenn man sich einmal mit Servern auseinander gesetzt hat, dann stellt man fest dass 12.000€ da echt nicht viel Geld sind.

Ich spende also nun 20€ und unterstütze das wahrscheinlich beste deutschsprachige Wiki für Ubuntu und Debian. Es hat mir schon so unglaublich oft weitergeholfen.