uptime is the game, downtime is the name

Dieser Eintrag ist Teil 26 von 29 in der Serie, Wallpaper Friday

Überall liest momentan nur noch von iBook Author oder SOPA und der ganze andere digitale Quatsch. Ja, auch wenn du grade das hier liest, dann bestätigt das ungefähr alle meine Urteile. Um nun aber Abhilfe zu schaffen puste ich euch einen haufen Natur, Wälder, und sonstiges Grünzeug um die Ohren. Genießt es!

Nun aber echt: CeBit-Tickets für Blogger dank Intel.

Für alle die nicht wissen wie sie an CeBit Tickets kommen und schon fast dazu neigen sich eins zu kaufen: Caschy und Intel verschenken welche! Offenbar soll es sogar Schnittchen geben. Hurra!

Kritische Menschen haben ja in der Regel immer den Drang nach was besonderes. Wenn das für manchen schon übel Aufstößt ein normales Vim Theme zu verwenden dann kann er gerne mit diesem schönen Tool ein aber viel schöneres Vim Theme sich zusammenbasteln.

Ich habe mir jetzt auch mal eins zusammengefummelt und bin recht zufrieden:

Vim Theme (14)

 

Oh, die Wunderkinder haben endlich Wunderkit als Open Beta gestartet. Ich hatte schon vorab die Möglichkeit Wunderkit auszuprobieren und es zu erleben. Ich finde es wirklich großartig dass die Jungs es geschafft haben das Look and Feel von Wunderlist auf eine Projektmanagement Software übertragen haben. Es hat eigentlich alles was man als kleines Team so braucht.

Grundsätzlich gibt es mehrere Dashboards. Einen für sich selbst und User können, ähnlich wie bei Twitter, jemanden folgen. Dies hat vielleicht ein bisschen Social Network Charakter aber ich denke dass ist für spätere Apps mehr interessant als im aktuellem Stadium. Dann gibt es noch ein Dashboard für die Workspaces. Dort sind, sofern man Mitglied des Workspaces ist, eine Übersicht der aktuellen Tasks, eine Zusammenfassung der Notizen und eine Timeline mit allem was so passiert ist und wer wodran rumgeschraubt hat.

Workspaces können öffentlich und closed sein. Bzw. man kann als nicht-Mitglied eine Anfrage schicken dass man dem Workspace beitreten möchte.

Sobald man einen Task anlegen will kann man z.b schreiben “Samstag Milch kaufen” – Wunderkit erkennt automatisch den Wochentag und stellt das Fälligkeitsdatum auf den kommenden Samstag. Das funktioniert auch mit Mitgliedern der Gruppe, dort werden dann der Task dem Mitglied zugeordnet und der bekommt eine Notification. Ziemlich stark! Die Tasks kann man dann auch noch priorisieren (Stern oder nicht Stern) und man kann dem Stern persönlich ein Herz geben oder eine Diskussion zu diesem Task starten.

Ansonsten gibt es noch Notes, und so lässt sich 1 und 1 schnell zusammenzählen Notizen erstellen. Notizen die vielleicht nicht in einem Task Platz finden. Vielleicht eine Ausführung zu irgendwas oder sowas wie eine Wiki.

Ich konnte es leider bisher nur in 2 Mann Teams testen und bin wirklich gespannt wie es sich anfühlt mit einem bisschen größeren Team. Ich bin auch gespannt auf das Modell und die Kosten und ich denke dass es für das ein oder andere Start Up genau das richtige ist.

Ich mag Wunderkit und Wunderlist wirklich gerne, obwohl ich immer noch ein Fan von Notizbüchern bin, und ich werde natürlich den Pfad der Wunderkindern weiter beobachten.

Falls jemand noch einen Invite braucht, so schreibt einfach in die Kommentare und ich lade euch ein. Leider momentan nicht möglich :(

 

Hin und wieder ist eine eigene private kleine Repo ganz praktisch, immerhin will man ja nicht all seinen Kram zu Github packe und tatsächlich ist oftmals alles viel einfacher als sich mit irgendwelchen FTP Clients rumzuprügeln.

Ich wollte also einen Git Server.  Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Versionierung. Nie wieder irgendwelche Änderungen machen und es bereuen. Vorrausgetzt man Commitet immer brav.
  • Man kann praktisch in mehreren Branches arbeiten um Änderungen immer schnell einpflegen
  • Kein FTP Client mehr wirklich notwendig weil man es einfach durch-pullt.
Die Sache ist demnach super easy, ich dachte es mir wie folgt:

Gearbeitet wird Lokal. Änderungen werden commitet und per push an den Master geschickt. Dort gibt es dann eine Repo für das Staging und eine für das Live. Wenn das Live durch ist werden die Änderungen Manuell reingepullt. So dass man die Kontrolle drüber hat was grade Aktuell ist.

Ich habe dann noch in meiner zsh Shell die Git Plugins aktiv und auch vim zeigt mir jederzeit in welcher Branch ich bin und ob es schon commitet wurde.

Ich kann jedem Entwickler, haha – ich bin nicht mal einer, das empfehlen sich zu verinnerlichen und vielleicht seinen Arbeitsablauf etwas umzudenken und daran anzupassen.

Dieses ganze Thema wurde ziemlich ausführlich bereits breit getreten. Daher spar ich es mir einfach mal und verlinke auf die folgenden Posts

Hier bisschen Spielerei mit Hooks und dem Grundlegenden Prinzip und  wie man fix eine remote Git Repo anlegt.

Vermutlich, ist Git wirklich großartig und ich fühle mich wie ein Waschechter Webdeveloper.