Zuhause betreibe ich schon länger ein HP N36L Micro Server. Ziemlich klasse Teil für einen Bastler wie mich. Natürlich läuft son ding irgendwie am Ende doch rund um die Uhr und man ist natürlich daran interessiert das ganze performant aber gleichzeitig auch Stromsparend zu gestalten.
Ich fing damit an die einzelnen großen Festplatten nach 10M Idle abzuschalten. Sollte man wirklich nur tun wenn man nicht oft auf die NAS schreibt sondern sie Abends vielleicht Abends für Shares beansprucht wird. Wenn dann die Geräte anfangen Backups und so weiter zu machen und anschließend wieder Ruhe ist, zack Festplatten aus – Stromverbrauch sinkt. Hurra!
Bisher lief das System auf einer 60GB 2,5″ Platte – Schon etwas älter, betriebsgeräusch war hörbar und ich war nicht so zufrieden. Ersetzt wurde diese jetzt durch eine OCZ Vertex Plus mit 30GB. Bevor ihr jetzt denkt “Oh, was für ein Idiot, wieso eine SSD in einer NAS?” – führt den Gedanken bitte mal weiter. Die SSD verbraucht erstmal viel weniger Strom als eine mechanische Festplatte, dann ist sie Geräuschlos und natürlich ist die Performance auch ganz nett. Punkt 3 kann man also bei einer NAS wo alles durch das 1000Mbit/s Netzwerk limitiert wird außer Acht lassen und Punkt 1 & 2 sind natürlich ziemlich gut. Sofern der Platz vorhanden ist.
Weil ich natürlich keine Lust hatte alles neu einzurichten, geschweige denn Arch Linux neuzuinstallieren machte ich mich auf die Suche nach einen Weg das System möglichst elegant auf die neue (kleinere) Platte zu migrieren. Ein stumpfes, aber einfaches, dd fällt da schon mal raus. Leider.
Also machte ich es wie folgt: