uptime is the game, downtime is the name

Ich freue mich irgendwie immer wieder über gute Editoren, in der Regel sind die oft eine großartige Hilfe und ich bin auch kein Freund von dicken IDEs. Sublime Text ist genau so ein Editor, er hat mich bis jetzt gut unterstützt und könnte tatsächlich ein langer Begleiter werden. Den Editor gibt es für Windows, Mac und Linux. Leider ist bei Ubuntu nicht in den Repos und man muss ihn selbst installieren, funktioniert aber auch ganz gut. Hier ein kurzes Howto:

Den Tarball von der Seite herunterladen.

dennis@ponyboy /tmp % wget http://c758482.r82.cf2.rackcdn.com/Sublime%20Text%202.0.1%20x64.tar.bz2

Das Ding entpacken:

dennis@ponyboy /tmp % tar xf Sublime\ Text\ 2.0.1\ x64.tar.bz2

Den Inhalt nach /usr/lib verschieben

dennis@ponyboy /tmp % sudo mv Sublime\ Text\ 2 /usr/lib

Ein Symlink für /usr/bin anlegen

dennis@ponyboy /tmp % sudo ln -s /usr/lib/Sublime\ Text\ 2/sublime_text /usr/bin/sublime

Den .deskop Shortcut für den Applications Launcher anlegen:

dennis@ponyboy /tmp % sudo sublime /usr/share/applications/sublime.desktop

Mit folgendem Inhalt:

[Desktop Entry]
Version=1.0
Name=Sublime Text 2
# Only KDE 4 seems to use GenericName, so we reuse the KDE strings.
# From Ubuntu's language-pack-kde-XX-base packages, version 9.04-20090413.
GenericName=Text Editor

Exec=sublime
Terminal=false
Icon=/usr/lib/Sublime Text 2/Icon/48x48/sublime_text.png
Type=Application
Categories=TextEditor;IDE;Development
X-Ayatana-Desktop-Shortcuts=NewWindow

[NewWindow Shortcut Group]
Name=New Window
Exec=sublime -n
TargetEnvironment=Unity

Wenn man will dann kann man gleich noch die defaults anpassen und dort gedit.desktop mit sublime.desktop ersetzen:

dennis@ponyboy /tmp % sudo sublime /usr/share/applications/defaults.list

Und siehe da, Sublime Text2 läuft fantastisch unter Ubuntu.

 

Lange Überschrift, aber toller Inhalt! Valve und Intel arbeiten offenbar an den Treibern und der besseren Performance unter Ubuntu für die Linux Distribution. Das ist ziemlich großartig und offenbar versucht das Valve Team auch Intel von Open Source Treibern zu überzeugen. Sollen sie machen, und ich bin unglaublich gespannt drauf!

 

Ich suchte für Ubuntu ein Tool womit man wirklich einfach Stunden aufnehmen kann. Ich wollte mal meine aktivitäten etwas besser dokumentieren und diese auch mir am Ende des Tages auswerten. Außerdem ist es schön zu wissen wann man was gemacht hat und nicht mit “ähhhh, das war doch dann und dann…” antworten muss.

Alles kein Problem, ich fand “Hamster Time Tracker”. Relativ kleines praktisches Tool um die Aktivitäten aufzunehmen. Man installiert sich zum Tool auch noch das Indicator Applet und hat dann ein kleines Menü mit dem man die Aktivitäten aufnehmen kann: Dort gibt man im ersten Punkt die aktivität an z.B. “Server Installation” mit einem @ gibt man eine Kategorie an. z.B. der Kunde. Dann bei den Tags kann man Stichpunkte angeben die die Aufgabe beschreiben.

Man kann natürlich auch Aktivitäten nachtragen.

Im Overview sieht man dann ziemlich gut was man so gemacht hat. Man kann die Tätigkeiten selbstverständlich bearbeiten und Tags eintragen und / oder Beschreibungen hinzufügen. Das hilft besonders bei komplexeren Tätigkeiten wenn man sich ein paar Minuten Zeit nimmt und diese beschreibt um sie vielleicht später wieder zu finden. Man kanna auch den angezeigten Zeitraum anpassen und eine Volltext Suche ist natürlich auch dabei.

Die Statistik ist ziemlich gut, man sieht auf das ganze Jahr die Hauptarbeitstage, An welchen Tagen wieviele Stunden eingettragen wurden und in welchen Tags/Kategorien die Stunden reingeflossen sind.

 Der Total Overview ist ein schnell überblick in den angegeben Zeitraum. Ziemlich praktisch wenn man mal gefragt wird an welchem Projekt man denn grade die meiste Zeit verpulvert. Das Tool ist ziemlich schlank und ziemlich übersichtlich. Man findet sich eigentlich ziemlich schnell ein.  Leider bietet es keine Dropbox Synchronisation an und die Reports Sache könnte auch verbessert werden. Ich hätte gerne die Möglichkeit das ganze als PDF zu exportieren und die Datenbank als Backup irgendwo abzulegen. Ansonsten ist der Hamster Time Tracker ziemlich großartig und sollte sich jeder Entwickler/Admin/sonst irgendein Ubuntu Nutzer mal genauer anschauen.

Installieren kann man das Tool über die Software Quellen/Software Center oder durch den Klick auf diesen Link:

Hamster Indicator 

 

Ich verwende Ubuntu privat. Ich mag Ubuntu. Ich mag Linux und ich fühle mich ein bisschen dabei wie ein kleiner Abenteurer. Das ist auch okay, man muss halt irgendwie die meiste Zeit sich darüber Gedanken machen wie man irgendwelche Apps miteinander kombiniert. Das ging schn bei dem Snippets los, dann jetzt bei den Passwörtern und natürlich stehe ich nun vor dem Problem mit den Fotos oder sonstigen Daten. Die Cloud ist mir dabei ein großer Helfer. Aber will ich wirklich alle meine Daten in die Cloud legen? Ich meine Snippets, hey – kein Ding! Eh nichts dramtisches dabei. Passwörter sind AES256 verschlüsselt und so dramatisch sind die Daten darin auch nicht weil die wichtigsten Sachen ohnehin nur in meinem Gedächnis gespeichert sind. Aber was ist z.B. mit Fotos? Alle in die Dropbox? Das geht nicht. Nicht einmal in einem True Crypt Container. Nein, nicht mal dann.

Wie dem auch sei, ich könnte mir natürlich irgendwie eine owncloud aufsetzen. Würde funktionieren. Aber das ist mir irgendwie nichts so richtiges. Finde ich.

Passwörter – kein Problem mit KeepassX

Ich benutzte lange Zeit, also genau genommen circa 2 Jahre 1Password. Gute App. Leider nur für Mac OS X und vielleicht noch irgendwie Windows. Macht eigentlich auch alles was man will. Dann gab es das hässliche Entlein Keepass und den, achtung neu entdeckten Fork KeepassX. Damit kann ich einen Container erstellen, den in die Dropbox/Google Drive werfen und mich dran erfreuen dass er vermutlich auf allen Geräten synchron ist. Toll! Hurra! Genau so mache ich es!

Snippets – QSnipps löst die Probleme

Wie bereits schon erwähnt verwende ich anstelle der Snippets.app nun QSnipps. Großartiges Tool, vorallen kann ich wie bei KeepassX meine gesamte Datenbank in die Dropbox werfen. Funktioniert auch ausgesprochen gut. Leider ist die Usability von dem Tool noch nicht so das Gelbe vom Ei. Aber ich hoffe, dass sich das Bald ändert.

Kontakte - fast das einzige Sorgenkind

Diese liegen in der iCloud. Leider habe ich noch keine Idee wie ich die am besten dann mit Thunderbird auf Ubuntu Synce. Schade.

Zurück zu Google Mail? Doch eine owncloud? Was mache ich nur? Ich habe ein Mac mit der Mail.app, einen Ubuntu Rechner mit Thunderbird und ein iPhone. Wie halte ich da die Kontakte ohne Google synchron? Irgendwas muss es doch geben.

E-Mail – IMAP hilft

Bei Mails habe ich glücklicherweise gar kein Problem. iCloud und Googlemail schön mit IMAP. No Problmes. Hooray!

Texte – Dropbox mit diversen Tools

Einfach einen Ordner in Dropbox und alle Texte in Markdown geschrieben. Funktioniert gut und macht was es soll. Überlege mir bald mal LaTeX anzuschauen und herauszufinden ob ich damit doch bisschen besser klar komme. Verwende für die Markdown Dokumente auf Ubuntu ReText und bei Mac OS benutze ich die App ByWord. Beide beherrschen MarkDown ziemlich gut und ich bin mit der Lösung ziemlich zufrieden.

Ich liebe Snippets. Ich finde sie unheimlich praktisch und ich bin ein großer Fan davon. Gerne speicher ich mir allerlei kleine Schnippsel weg und vorallen welche wo ich meine welche ich oft brauche. Das machen bestimmt eine Menge Entwickler in ihren Monster-IDEs und jeder in den Programmen die er am meisten nutzt. Das funktioniert da oft bestimmt auch total super und wozu noch ein Programm die ganze Zeit laufen lassen. Ja, liebe freunde. Wenn man in der Bash den ganzen Tag abhängt gibt es da so das ein oder andere Problem. Ich brauch also was Programm, und vorallen etwas Betriebssystem übergreifend. Snippets App benutzte ich die meiste Zeit meiner Zeit mit dem Mac. Einen ziemlich chaotischen Dropbox Sync aber leider nur eine Mac App. Eine Ubuntu Version ist nicht geplant. Schade.

Nun suchte ich Alternativen, ich fand QSnipps. Oberfläche ist schon ganz okay, wichtig aber: Dropbox Sync (Hurra!) und Cross Plattform (Nochmal Hurra!)

Oberfläche von Qsnipps, nichts besonders aber sehr aufgeräumt. Reicht vollkommen!

Eigentlich gibt es nicht so viel zu dem Tool zu erzählen. Man kann Kategorien anlegen, man kann in diese dann die Snippets werfen und anschließend kann man noch Syntax hervorheben lassen. Ziemlich gut, ziemlich Smart. Leider ist die Usability noch ein bisschen undurchdacht und etwas Wirr, aber ich denke dass dort noch Abhilfe geschafft werden. Gott sei Dank ist der Entwickler von Qsnipps ziemlich nett und macht einen sympatischen Eindruck. Ich werde versuchen ein bisschen die Usability etwas zu verbessern und hoffe, dass ich dann endlich mein  Snippets Tool habe mit dem ich endlich sehr glücklich bin.

Neues Snippet Anlegen, wichtigste Felder sind vorhanden.

Der Dropbox Sync funktioniert auch unverschämt einfach. Die Datenbank von Qsnipps wird einfach in die Dropbox in einem eigenen Ordner angelegt. Diese gibt man dann in den weiteren Clients an. Simpel und funktional. Kein Hexenwerk. So mag ich das.

Das Tool gibt es für Mac OS X, Windows und Linux. Kostet leider jeweils ein paar Euro. Für alle Plattformen kostet es “nur” 26$ – Snippets App kostet immerhin 40$ – durchaus ein Schnapper also.

Ihr seid interessiert? Dann macht mit und gewinnt eine Cross Plattform Lizenz für alle 3 Betriebssysteme. Was ihr machen müsst? Ein Kommentar mit einer gültigen(!) Email hinterlassen (auf diese wird die Lizenz ausgestellt) und den Artikel in den üblichen Netzwerken teilen. Am Ende entscheidet der gute alte Zufall.  Nächste Woche Freitag um 21:00Uhr wird der Gewinner bekannt gegeben!