Weil bekanntlich SSD Festplatten nicht die verlässlichsten sind, naja ich gebe zu Festplatten sind allgemein nach einer gewissen Zeit nicht mehr die verlässlichsten. Und wie bereits in meinem letzten Beitrag angeschnitten sollte man erst Recht keiner Notebook Festplatte über den Weg trauen. Das sage ich nicht einfach so oder weil ich hier jemanden irgendwas schlecht Reden will sondern weil ich euch helfen will. Leider benutzt von euch kaum einer Linux geschweige denn Ubuntu und euch wird dieses großartige simple Tool wohl weniger Helfen aber was solls.
Ich habe mich auf die Suche nach einem smarten Backup Tool für meinen neuen Ubuntu Desktop gesucht und habe Deja Dup gefunden. Der Name gibt mir noch keinen Sinn aber das Programm ist der Hammer.
Der Startbildschirm hat Zwei Knöpfe die auf anhieb sogar ein Einarmiger Affe versteht. “Restore und Backup” – Natürlich legt man erst ein Backup an bevor man irgendwas wiederherstellt. Man legt also fest wo man das ganze speichert. Das geht sowohl auf einem externen FTP, die Amazon Cloud, oder aber auf irgendeinen über Windows Share erreichbaren Server. Alernativ auch einfach externe Laufwerke.
Das Tool sollte selbst erklärend sein und es tut was es soll. Ohne irgendwie einen zur Verzweiflung zu bringen.
Installation ist mit einem Klick getan oder aber der Paket Name ist deja-dup
Installation von Deja Dup
for the Record: finde ich die Ein-Klick Installation wirklich gewaltig!
Heute kommt die neue Version von Ubuntu raus. Das ist in dem Fall besonders weil der Standart Window Manager GNOME durch die Eigenentwicklung Unity abgelöst wird. Ich persönlich freue mich auf Unity und bin gespannt auf ein vollkommen neues Bedienkonzept. Was sich ansonsten noch geändert hat, kopiere ich einfach mal von Ubuntuusers:
Entwicklungsziele
Ein Schwerpunkt der Entwicklung von Version 11.04 ist die Gestaltung des Designs. „Natty“ soll ebendies sein: „natty“, also schick; Mark Shuttleworth hofft, dass „Natty“ das bestaussehendste der bisherigen Ubuntu-Releases wird. Weiterhin sollen, gerade im Grafikbereich, die Möglichkeiten moderner Hardware voll genutzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf neuen Chips und Architekturen liegen; speziell soll erstmals die ARM-Architektur integriert werden.
Kernel
„Natty“ beinhaltet den Linux-Kernel2.6.38
. Dieser bietet vergleichsweise wenige neue Funktionen, beseitigt aber einige Fehler; zudem enthält er neue Treiber für Intel-, ATI-Radeon- und Nvidia-Grafikkarten. Enthalten ist auch der nur 200 Codezeilen umfassende Wunderpatch, der die Reaktionszeit des Desktops unter Vollauslastung verbessern kann. Auf die Feinheiten des neuen Kernels geht dieser Ikhaya-Artikel ein.
Ubuntu (GNOME)
 |
| Unity Oberfläche |
In Ubuntu 11.04 wird nicht – wie ursprünglich erwartet – GNOME 3 (auf der Basis des Fenster-Managers mutter und einer neuen GNOME-Shell), sondern die Desktop Oberfläche Unity als Plugin des Fenster-Managers Compiz eingesetzt. Es ist jedoch vorgesehen, dass man bei der Anmeldung frei zwischen dem klassischen Ubuntu-Desktop (das alte GNOME 2.x) und dem Unity-Desktop wählen kann.
Zudem wird der Medienplayer Rhythmbox durch Banshee und die Fernwartungssoftware Vinagre durch Remmina ersetzt.
LibreOffice
Ab Version 11.04 wird OpenOffice.org durch die im September 2010 entstandene Abspaltung LibreOffice ersetzt werden. Grund hierfür sei der zu große Aufwand für die Betreuung zweier Office-Suiten, weshalb auf eine Paketierung von OpenOffice.org verzichtet werde (siehe Ubuntu Mailingliste
).
dann finde ich noch den Artikel wirklich klasse wo es genauer um den Kernel und seine Features geht und wer ein bisschen mehr von der neuen Oberfläche was erfahren möchte kann sich auf OMGubuntu.co.uk einen Einblick verschaffen.
Weil die offizielle Seite wohl grade ein wenig zusammenbricht habe ich es tatsächlich geschafft mir ein Release zu ziehen und biete es hier als Mirror an:
Ubuntu 11.04 (74)
Bei der Suche nach einem Tool womit ich die Reads und Writes auf der Festplatte überwachen kann. Bin ich auf das äußerst praktische Saidar gestoßen was man natürlich via aptitude installieren kann.
Danach sieht das ganze so aus:

Habe eben nochmal ein Benchmark durchlaufen lassen:


Toll, oder? :)
War gestern so frei und habe mir eine SSD für meinen Ubuntu Rechner gegönnt. Also eine OCZ Vertex 2 60GB und dazu dann noch eine 500GB WD Caviar mit 16MB Cache.
Der Trick bei der Sache ist dass man damit einen nicht mehr ganz up to daten PC nochmal richtig feuer machen kann. 106€ hat mich der Spaß gekostet und ich habe mich für folgende Partitionierung entschieden:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
| dennis@ProblemBro:~$ df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/sda1 56G 3.3G 49G 7% /
none 964M 260K 963M 1% /dev
none 973M 1.4M 972M 1% /dev/shm
none 973M 92K 973M 1% /var/run
none 973M 0 973M 0% /var/lock
/dev/sdb7 4.6G 138M 4.3G 4% /tmp
/dev/sdb1 321G 2.2G 303G 1% /home
/dev/sdb5 46G 1.3G 43G 3% /var
/home/dennis/.Privat 321G 2.2G 303G 1% /home/dennis |
Wichtig ist mir gewesen dass Schreibintensive Verzeichnisse von der SSD und auf die neue HDD gespeichert werden. In meinem Fall also /tmp, /home, /var
Ich denke also dass man mit dieser Taktik ganz gut fährt.
Dann sollte man noch TRIM aktivieren und schon kann es voll los gehen.
Insgesamt fühlt sich Ubuntu natürlich merklich schneller an und ich bin von dem Ergebnis mehr als angetan.